Tagesgeld als sichere Anlagemöglichkeit

Mit dem Steigen des Leitzinses für die Eurozone auf 1,50 Prozent im Sommer 2011 ist das Tagesgeld als Anlageform hierzulande stärker in den Fokus der Anleger gerückt. Denn inzwischen sind die Tagesgeldzinsen auf über 2,50 Prozent p.a. geklettert und manch ein Analyst erwartet bis zum Jahreswechsel 2011/2012 spätestens das Erreichen der 3-Prozent-Marke in Sachen Zinsen beim Tagesgeld.
Doch mit der zunehmenden Anzahl an Finanzinstituten, die Tagesgeldkonten anbieten, stellt sich bei vielen Verbrauchern auch zunehmend die Frage nach den Sicherheiten. Denn hohe Zinsen sind natürlich eine schöne Sache – doch aufgrund der Finanzkrise vor einigen Jahren und den damit verbundenen Schwierigkeiten mancher Banken stellen sich viele gewissenhafte Sparer des Öfteren die Frage nach der Sicherheit ihres Ersparten. Was nutzen da am Ende hohe Zinsen, wenn das ersparte Guthaben nicht sicher ist. Insofern ist es für Nutzer sehr wichtig, nicht nur auf die Höhe der Zinsen zu schauen, wenn sie sich dafür entscheiden, ihr Geld mit Tagesgeldzinsen zu vermehren.
Die Banken, die Tagesgeldkonten anbieten, verfügen jeweils über eine Einlagensicherung. So ist das Tagesgeld, das bei deutschen Banken angelegt wird zu 100% (bis zu einem Betrag von 50.000€) über den Einlagensicherungsfonds abgesichert. Hier kann sich der Sparer sicher sein, dass sein Geld nicht durch eine mögliche Pleite des Finanzinstitutes verloren ist. Darüber hinaus wird bei vielen Banken die Gesamtsumme der Anlagenhöhe genannt, die abgesichert ist. Hierbei sind dies mitunter Beträge in Milliardenhöhe. Es liegt natürlich am Verbraucher selbst, sich vorab ein Bild zu machen, wo er nicht nur die höchsten Zinsen erhält, sondern wie es bei dem jeweiligen Tagesgeldkonto auch mit der Einlagensicherung aussieht. Wer den ganz sicheren Weg wählen will, der sollte sich auf jeden Fall für einen der zahlreichen deutschen Anbieter entscheiden, denn hier greift neben wie bereits erwähnt die Einlagensicherung der Bankenverbände.