Baukredit – Zinsen und Konditionen

Wenn der Entschluss zum Kauf einer Immobilie gereift ist und wenn nunmehr auch ein konkretes Objekt in Augenschein genommen wurde, steht die Frage an, wie und zu welchen Konditionen die Finanzierung zusammengestellt werden soll. Hierzu muss die Frage beantwortet werden, auf welche Weise die Finanzierung vorgenommen werden soll.

In Deutschland gibt es eine Reihe an Möglichkeiten und Anbietern für einen Baukredit. Klassisch ist die Finanzierung über ein Darlehen mit Tilgung in der Regel von 1%. Diese Art von Darlehen nennt man Annuitätendarlehen, da die monatliche Rate über die gesamte Laufzeit gleich bleibt (feste Annuität). Diese Rate setzt sich zusammen aus einem Tilgungsteil und einem Teil, der die Zinslast eines Monats berücksichtigt.

Da jedoch auch monatlich eine Tilgung erfolgt, wird immer ein kleiner Teil des Darlehens zurückgezahlt. Auf diesen Rückzahlungsbetrag sind dann natürlich auch keine Zinsen zu berechnen. Jedoch wird immer die gleiche Rate (Annutiät) abgebucht. Das hat zur Folge, dass über die Laufzeit hinweg der Anteil der Zinszahlung geringer und der Anteil der laufenden Tilgung immer höher wird. Weitere Informationen zum Thema Baukredite und Forwarddarlehen finden Sie unter http://www.forwarddarlehen-vergleich.de/baukredit/

Bei der Verzinsung des Darlehens ist darauf zu achten, dass der Nominalzins die Rechengröße ist, welche die Bank ansetzt und der Effektivzins der Zinssatz ist, der tatsächlich fällig wird. Die Differenz beträgt in diesem Bereich meist zwischen 0,1% und 0,2%. Das kommt daher, weil die Bank den Nominalzins auf das Jahr rechnet, jedoch aufgrund der Tilgung tatsächlich ein höherer Zinssatz anfällt.

Die Höhe der Zinsen bei einem Baukredit richtet sich nach der Laufzeit der Zinsfestschreibung. Hierbei werden Zeitspannen zwischen 5, 10, 15 und 20 Jahren angeboten. Oft gibt es auch 25 Jahre. Dabei geht die Bank auch ein Risiko ein, denn nach der Rechtsprechung kann der Darlehensnehmer einen Vertrag von 15 Jahren bereits nach 10 Jahren kündigen, ohne ein Vorfälligkeitsentgelt zahlen zu müssen. Sind dann die Zinsen niedriger, macht die Bank einen Verlust aufgrund der Refinanzierung.