Kredit für geringfügig Beschäftigte

Menschen mit geringem Einkommen suchen häufig nach einem Kredit für geringfügig Beschäftigte, der auch bei einem niedrigen Einkommen noch vergeben werden kann. Da das Einkommen jedoch kaum ausreicht, neben den Lebenshaltungskosten noch eine Kreditrate zu übernehmen, werden diese Anträge von den Banken häufig abgelehnt. Lediglich dann, wenn ein zweiter Kreditnehmer oder ein Bürge gefunden wird, die in den Kreditvertrag eintreten und so als Sicherheit für die Bank fungieren, kann eine Kreditgenehmigung möglich werden.

Der Kredit für geringfügig Beschäftigte ist häufig nicht möglich

Bevor ein neuer Kredit vergeben wird, prüfen die Banken die Kreditwürdigkeit und damit die Bonität ihres Kunden. Als kreditwürdig gilt, wer über ausreichend Einkommen verfügt, um die Kreditrate hiermit finanzieren zu können. Die Berechnung erfolgt dabei anhand einer Haushaltsaufstellung, bei der Einnahmen und Ausgaben gegenübergestellt werden. Zu den Einnahmen gehört hier das Gehalt aus der geringfügigen Beschäftigung. Diesem Einkommen stehen jedoch zahlreiche Ausgaben für Miete, Lebensmittel etc. gegenüber. Die Lebenshaltungskosten werden von den Banken zudem pauschal festgelegt und betragen 600-750 Euro für die erste Person im Haushalt, hinzu kommen 150-300 Euro für jede weitere Person. Bei einem Drei-Personen-Haushalt müssen somit bereits 1.050 – 1.350 Euro erzielt werden, um die Kreditvoraussetzungen der Bank zu erfüllen. Viele Menschen mit einer geringfügigen Beschäftigung können diese Voraussetzungen jedoch nicht erfüllen.

Geringfügig Beschäftigte können Kredite mit Bürgen aufnehmen

Trotz der Voraussetzungen der Banken ist ein Kredit für geringfügig Beschäftigte nicht unmöglich. Viele Banken akzeptieren nämlich einen zweiten Kreditnehmer oder einen Bürgen, die in den Kreditvertrag eintreten. Ebenso wie der geringfügig Beschäftigte übernehmen auch sie nun die Verpflichtung zur Kreditrückzahlung und sorgen so dafür, dass eine ausreichende Sicherheit für die Bank besteht. Damit die Banken den Bürgen oder den Mitkreditnehmer akzeptieren, müssen auch diese Personen ein festes Einkommen aus einer nichtselbstständigen Beschäftigung oder einer Rentenzahlung nachweisen können. Auch eine positive Schufa ist Grundvoraussetzung für die Kreditgenehmigung.

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