Wie funktioniert die Schufa

Die Schufa: so funktioniert die Datenkrake!

Die Schufa ist ein privatwirtschaftliches Unternehmen, das Daten über die Kreditwürdigkeit von Privatpersonen sammelt, auswertet und Unternehmen zur Verfügung stellt. Die Grundlage für die Arbeit der Schufa sind Kooperationsverträge mit Unternehmen aus den unterschiedlichsten Bereichen: Banken, Versicherungen, Dienstleister, Handelsunternehmen. All diese Unternehmen tauschen Daten mit der Schufa aus, wenn die jeweiligen Kunden ihr Einverständnis zum Datenaustausch mit der Schufa geben.

Und dazu ist man als Verbraucher in der Regel mehr oder weniger gezwungen: Denn je mehr Unternehmen der Schufa angeschlossen sind, desto geringer sind die Möglichkeiten, auf einen anderen Anbieter ausweichen zu können.

Vertragsablehnung wegen der Schufaauskunft!

Ein Erlebnis, das vor allem Verbraucher machen, die in der Vergangenheit Zahlungsschwierigkeiten hatten oder mit dem Gesetz in Konflikt geraten sind, ist die Ablehnung eines Vertrages aufgrund der Schufaauskunft. Vor allem bei Banken oder Telekommunikationsanbieters ist es oft nicht möglich, einen Vertrag bei negativer Schufa abzuschließen. So kommt es beispielsweise immer wieder zu Ablehnungen von Kontoeröffnungsanträgen.

Aber auch Mobilfunkverträge scheitern oft an der Schufa. Der Grund: Die Unternehmen holen, die Einwilligung des Verbrauchers vorausgesetzt, eine Schufaauskunft ein und beziehen diese in die Vertragsentscheidung ein. Eine schlechte Schufa führt dabei oft zur Ablehnung.

Alteinträge belasten oft zu Unrecht

In vielen Fällen ist der negative Einfluss der Schufaauskunft auf Kreditentscheidungen von Banken und die sonstigen Vertragsentscheidungen von angeschlossenen Unternehmen noch nicht einmal gerechtfertigt. Denn oft sind es alte Einträge, die eigentlich längst erledigt sind, die das Vertragsverhältnis zwischen Unternehmen und potentiellen Kunden belasten. Eine Löschung dieser Einträge nimmt die Schufa nicht automatisch vor.

Vielmehr muss diese entweder durch das Unternehmen, das der Schufa die entsprechende Meldung gemacht hat, oder aber den betroffenen Verbraucher in Auftrag gegeben werden. Dies ist zwar grundsätzlich kostenlos, allerdings mit etwas Zeit und Aufwand verbunden und somit mehr als ärgerlich.